Jahreshauptversammlung 2018

Bericht zur Jahreshauptversammlung Theaterkarren e.V. 2018 (4.12.2018)

Rote Zahlen beim Theaterkarren! Wann hat es das schon mal gegeben. Aber gemach, der Verein hat nicht schlecht gewirtschaftet, sondern viel Geld in den Erhalt des Gasthauses „Stern“ gesteckt, das ja Eigentum des Theaterkarren ist. „Rund 40.000 Euro haben wir im vergangenen Geschäftsjahr in die Sanierung des Sterns investiert“, so Kassier Dirk Bantel, der seinen Bericht ausführlich darlegte und am Schluss betonte: „Wir waren zu Beginn des Geschäftsjahres und sind zum Ende des Geschäftsjahres schuldenfrei!“

Der Vorsitzende Rolf Kappler hatte die Jahreshauptversammlung mit dem Gedenken an das im Juli verstorbene Ehrenmitglied Otto Seibold eröffnet. In seinem Bericht betonte Kappler, dass der Theaterkarren durch Verhandlungen mit der Gemeinde weitere 15 Jahre Vorbelegungsrecht im Bürgerhaus Schlechtbach habe und bedankte sich bei der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat Rudersberg, „dass wir dadurch bei der Nutzung des Bürgerhauses als Proben- und Aufführungsstätte weitere 15 Jahre auf der sicheren Seite stehen“.

Kappler ging in seinem Bericht kurz auf die Renovierungsarbeiten im Stern ein sowie auf die vergangene Saison, die während der Probenarbeit von häufigen Fehlzeiten wegen Krankheit und beruflichen Terminen geprägt war. „Gott sei Dank hat sich das nicht auf die Qualität der Aufführungen ausgewirkt“, sagte Kappler zu den anwesenden rekordverdächtigen 36 Vereinsmitgliedern, „aber das Stück hatte leider inhaltliche Schwächen und war stellenweise etwas zäh“. Kappler merkte an, dass die personelle Situation speziell bei den Spieler*innen angespannt sei. „Von den letztjährigen neuen Spieler*innen ist  ,nur‘ Mario Esch übrig geblieben. Andere haben sich wieder verabschiedet oder beruflich bedingt eine Auszeit genommen. Ich bin allerdings guter Dinge, dass wir mit den Spielerinnen, die dieses Jahr dazu gekommen sind (Marina Kunzi, Sonja Marte und Ute Braitsch), mehr Glück haben. Dringend gesucht werden Männer im jugendlichen bis Mittelalter, denn momentan sind wir nur noch zu viert.“

Nach den Berichten des Vorsitzenden und des Kassiers erteilten die Kassenprüfer Thomas Baum und Eberhard Layer dem Kassier ihre Absolution, so dass Jürgen Bossert die Entlastung des Vorstandsgremiums vornehmen konnte. Diese wurde von den Mitgliedern einstimmig gewährt. Die anschließenden Neuwahlen ergaben eine Änderung im Vorstandsgremium: Schriftführerin Elfie Stolhofer schied nach sechsjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus und wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Zur neuen Schriftführerin wurde Nadine Dohn gewählt. Bei der Wahl des Vorsitzenden blieb alles beim „Alten“: Rolf Kappler lenkt für weitere zwei Jahre die Geschicke des Theaterkarren.

Unter dem Tagesordnungspunkt 9 wurden Ehrungen vorgenommen. Nachdem der Verein nun 27 Jahre alt ist, war es an der Zeit, eine Ehrenordnung zu erstellen, die nun ab 1. Juli 2018 Gültigkeit hat. Nach deren Richtlinien konnten zahlreiche anwesende Mitglieder geehrt werden.

Mit Bronze wurden ausgezeichnet (v.l.n.r.):
Silvi Bauer, Uwe Jäschke, René Kappler, Peter Stolhofer, Sybille Mürdter, Günter Strobel, Roland Mürdter, Jelka Jäschke, Rose Haux.
(alle Fotos: Theaterkarren)

Die silberne Ehrennadel erhielten (v.l.n.r.):
Jürgen Bossert, Ilse Würth, Ursel Kalmbach, Klaus Maier, Stefan Helms, Elfie Stolhofer. Ganz rechts der Vorsitzende, Rolf Kappler.

Mit Gold für langjährige Mitgliedschaft und aktive Tätigkeiten für den Verein ausgezeichnet (v.l.n.r):
Thomas Baum, Doris Baum, Rolf Kappler, Petra Strobel, Sieglinde Seibold und Dirk Bantel.

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